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Terminator 2D: Interview mit Mike Tucker und Test

Fans des 90er-Jahre-Kinos und von Arcade-Action mit Retro-Tugenden haben lange darauf gewartet, nun ist Terminator 2D – No Fate auf PC, PS4/5, Switch, Xbox One und Xbox Series X|S erschienen. Das Spiel von Bitmap Bureau lässt euch die Handlung von Termiantor 2: Tag der Abrechnung als Run-and-Gun im Stil von Contra nacherleben – in der Rolle von Sarah Connor und dem T-800 in der Gegenwart und als John Connor in der Zukunft.

Passend dazu veröffentlichen wir die Aufzeichnung eines Interviews, das Jörg Langer auf der Gamescom 2025 mit Mike Tucker führte, seines Zeichens Mitgründer von Bitmap Bureau und Design Director von Terminator 2D – No Fate. Das Gespräch wurde auf Englisch geführt, Jörg fasst die Aussagen von Mike immer wieder kurz zusammen. Mike Tucker verrät unter anderem, wie Bitmap Bureau an die Terminator-Lizenz kam und teast mögliche Portierungen für Retro-Konsolen an, die schon für frühere Titel des Studios wie Xeno Crisis produziert wurden.

Bei unserem Schwestermagazin GamersGlobal.de erschien derweil Kai Schmidts PC-Test von Terminator 2D – No Fate. Kai mag Kino und Arcade-Spaß und hatte entsprechend seine Freude mit der Spielumsetzung des Klassikers, aber ihm fehlt doch etwas in seinem Meinungskasten:

Die Steuerung funktioniert klasse, es gibt genügend Abwechslung, und die Action flutscht wie ein gut geöltes Maschinengewehr. Wäre Terminator 2D – No Fate damals in den 90ern erschienen, hätte es heute wohl einen Platz auf meiner Liste der besten Spiele aller Zeiten inne. Dieser nicht vorhandene Nostalgiefaktor ist es allerdings, der mich am Ende ein wenig zurückhaltend bleiben lässt.

Die Arcade-Action ist ohne Zweifel gut, aber mit nur etwa einer Stunde für einen Story-Durchgang auch ziemlich kurz. Und nach drei Durchgängen mit zwei Entscheidungen hat man alles gesehen. In diesem Zusammenhang möchte ich euch unbedingt ans Herz legen, nicht auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe zu spielen. Unbegrenzte Continues klingen zwar verführerisch, doch das Spiel wird durch viel zu leichte Gegner und generell weniger Gefahren auch stark verwässert.

Terminator 2D fehlt es neben Inhalten auch an Motivation. Klar kann ich mich nach der Story mit Boss-Rush und Time Attack beschäftigen oder durch harte Arbeit das Cheat-Menü freischalten, doch das ist nichts, was mich längerfristig an das Spiel fesselt. Klassiker des Genres motivieren mich längerfristig vor allem mit Koop-Modi für zwei Spieler. Ein Contra 3 kann ich beispielsweise jederzeit einlegen und trotz kurzer Spieldauer mit einem Gleichgesinnten auf der Couch zocken. Das macht Spaß wie eh und je. Terminator 2D bietet sich durch seine Struktur natürlich nicht unbedingt dafür an, würde aber deutlich an Wiederspielwert gewinnen und seinen doch recht hohen Preis besser rechtfertigen.

Alles in allem ist Terminator 2D nicht ganz so gut wie das ähnlich gelagerte Neon Inferno, aber keinesfalls schlecht und meilenweit von dem Schund entfernt, der seinerzeit zum Filmstart auf den Konsolen erschien!

PRO
+ Gegner, Gegnerverhalten und Gefahren variieren pro Schwierigkeitsstufe

+ Durchspielen schaltet neue Modi, alternative Enden und ein Cheat-Menü frei

+ Detaillierte Pixel-Art-Hintergründe und liebevoll animierte Figuren

CONTRA
– Nur 45 bis 60 Minuten pro Durchgang und nach dem dritten Durchspielen habt ihr alles gesehen

– Maximal zwei Abschnitte mit dem T-800 (der zudem nicht Arnies Gesicht hat)

– Fahrsequenzen recht dröge

 

Den ganzen Test mit 4K-Video findet ihr auf GamersGlobal. Und was haltet ihr vom neuen Werk von Bitmap Bureau?

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