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Sonderheft-Crowdfunding “80er Jahre” gestartet

Dieser Link führt euch direkt zum Crowdfunding.

Vielen Dank, dass ihr uns die Verzögerung des Crowdfundings um zwei Wochen (ursprünglich war der Start am 16. Mai geplant) nicht übel genommen habt! Heute früh ist nun das Crowdfunding zum Spieletest-Sonderheft Die 80er Jahre gestartet. Der Hauptgrund für die Verzögerung war die Erweiterung auf fünf Stufen und das Abtesten mehrerer physischer Beilagen. Am Ende haben wir uns nun aber dafür entschieden, den “Firelefanz-Faktor” sehr gering zu halten und nur das Poster zu machen ab Stufe 3, das wir dafür aber von DIN/A3 auf DIN/A2 vergrößert haben. Die Hauptunterschiede liegen nun beim Heft selbst (es gibt drei Varianten: normales Cover, anders layoutetes Cover mit Prägedruck, und das feste “Buch”-Cover für Stufe V) und etwaige “besondere Würdigungen”.

Sicher fragt ihr euch, was es mit der Abstimmungsteilnahme ab Stufe IV auf sich hat: Wird das Spieletest-Sonderheft Die 80er Jahre nun etwa durch Schwarmintelligenz erstellt? Das natürlich nicht. Aber es ist beim vorherigen Sonderheft in seltenen Fällen zu knappen Entscheidungen gekommen (etwa, welches von zwei wichtigen Spielen noch in ein Genre aufgenommen wird), bei denen wir auch eine Münze hätten werfen können. In solchen Fällen werden wir dieses Mal die Vorbesteller der Stufen IV und V abstimmen lassen und uns an das Ergebnis halten.

Und jetzt zur Beschreibung des Hefts – die einzelnen Stufen und ihre Unterschiede findet ihr beim Crowdfunding.

Das Sonderheft 80er Jahre

Unser 2. Sonderheft liefert etwas, das ihr im normalen Retro Gamer nicht findet: Retro-Spieletests. Und zwar gleich 100 davon – mit jeweils mindestens einer Seite Umfang, und von erfahrenen Spieleveteranen-Autoren wie Anatol Locker, Heinrich Lenhardt, Michael Hengst, Hardy Heßdörfer, Roland Austinat und vielen anderen. Gebündelt ergibt das den perfekten Überblick über das wichtigste Spielejahrzehnt überhaupt, denn in den 80ern legten 8- und 16-Bit-Spiele den Grundstein für alles, was danach kam!

Beim 80er-Jahre-Sonderheft steht weniger die Kaufberatung im Vordergrund als vielmehr die Zeitberatung – sind die Klassiker von damals heute wirklich noch eure Freizeit wert? Aber natürlich geht es auch um Einordnung und Würdigung, ihr erhaltet einen guten Überblick über das komplette Spiele-Jahrzehnt. Bei den Tests nutzen wir das altbewährte “objektive” 100er-System und bewerten aus heutiger Retrofan-Sicht: weder durch die rosarote Brille, noch als pingelige Erbsenzähler. Wir erwarten für eine hohe Wertung einfach, dass das Spiel heute noch Spaß macht. Zur Abrundung gibt’s auch noch unsere streng subjektiven Wertungsgesichter zu den Tests – subjektiv kann auch ein mit 71% bewerteter Klassiker noch “Super!” sein.

Wieso der Fokus auf Spieletests statt unserem normalen Mix aus einer Vielfalt von Interviews, Making ofs und Co.? Weil wir euch eben nicht nur „mehr vom Gleichen“ verkaufen wollen. Und weil wir in der RG-Redaktion wehmütig an Magazine wie die Happy Computer Spiele-Sonderhefte zurückdenken, die gekonnt Bekanntes und Unbekanntes zusammenfassten, Marktüberblick und Lesespaß vereinten. Das Sonderheft stammt vom bekannten, leicht erweiterten deutschen Retro-Gamer-Team.

Wieso “Crowdfunding”?

Aktuell ist das Sonderheft ein zwar konkreter Plan, aber noch keine Realität – erst mit euren Crowdfunding-Vorbestellungen stellt ihr sicher, dass wir wirklich loslegen können und uns über den (Früh-) Sommer und Herbst hinweg mit viel Liebe um die 80er Jahre und ihre Klassiker kümmern. Wir werden Ende Juni 2026 Bilanz ziehen, ob wir bereits genügend Geld einnehmen konnten, um als kleiner Verlag bei diesem Projekt finanziell halbwegs abgesichert zu sein. Und da wir das Interesse an den 80er Jahren für etwas geringer einschätzen als an den 90er Jahren, sind die zusätzlichen Crowdfunding-Stufen noch wichtiger als beim ersten Sonderheft. Sollte das Projekt je nicht finanziert werden, erhaltet ihr euer Geld natürlich zurück.

Apropos Geld: “Wieso verlangt ihr so viel Geld?”, fragt sich vielleicht der eine oder andere von euch, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen. Doch wir haben beim Sonderheft höhere redaktionelle Kosten als beim normalen Retro Gamer, wo etwa die Hälfte der Artikel Lokalisierungen sind (die uns günstiger kommen als neu geschriebene Beiträge). Zudem ist die Seitenzahl höher, und wir haben (vermutlich) keine einzige Anzeigenseite im Sonderheft. Vor allem die deutlich geringere Druckauflage (im Vergleich zu den etwa 18.000 beim Hauptmagazin) erhöht die Kosten pro Heft deutlich, weil es viele Fixkosten gibt. Die bessere Papierqualität kostet zusätzlich.

Dieses Sonderheft gibt es nur hier im Shop, nicht am Kiosk – die Entscheidung, ob wir wie beim 90er-Jahre-Heft wieder in den deutschen Bahnhofsbuchhandel gehen, steht noch aus.

Kommentare

78 Kommentare

    • Obwohl ich nicht zu der Zielgruppe gehöre aus der du da fragst, fände ich das in sofern gut, wenn es auch etwas tiefer in die Materie einsteigen würde.
      Stichwort: Unterschiede der Emulatoren und der jeweiligen Plattform auf der es betrieben wird. Spiele ich NEO GEO besser via Mame (und dann welche der unzähligen Versionen) oder Finalburn usw.
      Beispiel alte PCs: Nicht nur die DOSBox sondern auch die Vorzüge einer virtuellen Maschine und dann welche (Virtual Box, Hyper oder VMWARE), denn die dürfte gerade für die um das Millennium interessant sein, wo eben ein Windows benötigt wird.

      Also nicht nur ScummVM, DOSBox und je ein mobilen Emulator sondern eher ein Magazin was alte c´t Anleihen hat und nicht nur bunte Bilder.

  1. @REDAKTEURE:

    Als Idee habe ich noch, das ihr zu all den Spielen, die ihr vorstellt, auch eine aktuelle Bezugsquelle mit veröffentlicht.

    Als Beispiel: The last Ninja from System 3 (1987), it is actually available to buy for PC, PS4, PS5, Xbox and Switch 1+2 in Steam or also possible to find in Amazon (The last Ninja Collection).

    Website: www system3.com

    YouTube: https://m.youtube.com/@System3SoftwareGames

    Facebook: https://www.facebook.com/system3gsmes

    Sowas on der Art. Das wäre super, wenn ihr das hinbekommt. Auch wenn es Remakes und ähnliches der damaligen Spiele gibt, die heutzutage neu veröffentlicht wurden…

    😊

  2. Was ich auch super finden würde, wenn es ein großes Gewinnspiel gibt. Vielleicht passend zu den 80er Jahren einen neuen original Commodore 64 Ultimate, den es unter anderem hier gibt:
    http://www.commodore.net

    Vielleicht auch noch ein paar andere nette Konsolen oder ähnliches, wie den Commodore Handheld, der ganz neu rausgekommen ist, usw.

    Man könnte das ganze mit der Kickstarter Aktion finanzieren, wenn so und soviel Euro zusammen kommen…

    Lasst euch was cooles und besonderes zu dieser Special Ausgabe einfallen 😍

  3. …. wunderbar, wird natürlich vorbestellt (bin auf Eure Bestellvarianten gespannt). Bitte im 80er-Heft etwas mehr “Hintergrund” einbringen: Die Bedeutung der Arcades (Stichwort “Goldenes Zeitalter”), die Entstehung erster großer Software-Entwickler (Epyx, Lucasfilm, ocean.). Und : Eure ersten Erlebnisse mit unseren allseits geliebten Klassikern … In diesem Sinne

  4. Ich freu mich total, dass es das 80er Sonderheft werden soll.

    Zum Einen sind die 80er das Jahrzehnt, in dem Computerspiele erst wirklich populär wurden – der Unterschied von 1980-1989 war enorm.

    Zum anderen ist es das Jahrzehnt, in dem ich meine ersten Spielerfahrungen sammelte: von Dig Dug und Wonderboy (Arcade) über Pirates und Maniac Mansion (C64) bis zu Rainbow Island und Indiana Jones (Amiga) war es eine prägende Zeit für mich.

  5. Bin schon gespannt wie ‘nen Flitzebogen! Auch ich bin mit und in den 80’ern groß geworden. Die Zocker-Zeit war geprägt von so viel Pioniergeist, neuen Errungenschaften, den Einkäufen in echten Spieleshops in der Stadt und der Umgebung mit dicken/schweren Spielekartons voller Goodies, Anleitungen, Karten, Code-Wheels…hach, es war so schön und unbeschwert für mich. Mal sehen, was Ihr Euch dieses Mal für die Crowdfunding-Kampagne ausgedacht habt…Vorfreude pur!

      • Dass es keine reine E-Paper Version gibt, hat mich jetzt auch erst mal erschreckt. Das “vielleicht” aus der Antwort hilft mir auch nicht zu entscheiden, ob ich noch darauf warten soll.

        Ich persönlich würde 19,89 zahlen für Stufe 0. Die 29,90 auf Stufe 2 würde ich nur zur Not in der Hoffnung kaufen, dass ich das physische Heft direkt nach Erhalt verkaufen kann.

        Ich bin froh über das E-Paper Abo der regulären Ausgaben, dass ich keinen Platz für die vielen Kilo Papier mehr brauche.

          • Fehlen Euch dann nicht die reinen E-Paper Käufer wie ich im Crowdfunding? Nicht dass wir dann daran schuld sind, wenn das Crowdfunding scheitert.

          • Da mir die 80er Jahre Ausgabe sehr am Herzen liegt, steige ich mit Stufe 2 ein und werde das Heft verkaufen oder verschenken.

            Aber für zukünftige Crowdfundings würde ich mir sehr wünschen, dass die Stufen ähnlich wie bei den meisten Spielen bei Crowdfundings gestaffelt sind:
            1 Digital
            2 Digital + digitale Goodies
            3 Digital + digitale Goodies + Physisch
            4 Digital + digitale Goodies + Physisch + pyhische Goodies
            5 Alles vorherige mit besonderen Extras, etc.

            Darf man erfahren, wieso Ihr Euch diesmal gegen eine Stufe 0 (nur E-Paper) entschieden habt? Bei der 90er Ausgabe war sie noch mit drin.

  6. Find ich super das ihr auch die 80er Jahre als Sonderheft mitnehmen wollt.
    Das 90er-Heft war super.

    Man kennt zwar viele Spiele aus der Zeit, meist mit Namen, aber mit meinen fast 43 Jahren wäre das Heft für mich wirklich ein weiterer Wegweiser in Richtung „welches Retrospiel kann man noch anwerfen“ .
    Zumal ich tatsächlich noch nahezu alles nativ spielen kann (auf allen Konsole und -RetroPC)

  7. Da bin ich noch unschlüssig. Mir wären wohl die 00er-Jahre lieber gewesen – aus den 80ern werde ich außer ein paar ganz großen Klassikern dank der Gnade der späten Geburt wohl kaum etwas kennen – und auch zum Nachholen nicht in Erwägung ziehen. Und außerdem habe ich ja auch das 90er-Heft erst zur Hälfte gelesen. Ich denke, ich passe daher hier erstmal.

    • Ja, finde ich auch. Vor allem die reduzierten Versandkosten um 6 EUR. 36 EUR hätte ich sonst nicht so ohne weiteres für ein Magazin (+die Newsletter) ausgeben. Nur ePaper + Newsletter wäre für mich eventuell auch noch interessant gewesen. Ich lese zwar gerne Print-Magazine, aber nachdem ich es ausgelesen hab, nimmt es wieder Platz weg. Und ich kann halt auch nix wegschmeißen – vor allem wenn es so schön produziert wurde…

      Jörg wird das schon alles durchkalkuliert haben und ich geh davon aus, dass er sich selbst mit diesen Preisen nicht übermäßig bereichern wird. Es ist halt grad alles teuer…

  8. Solche selbstgemachten Sonderhefte findet man nirgends wo anders, Für uns gemacht. Das darf auch gerne etwas mehr kosten .Die Arbeit muss honoriert werden. 1 mal im Jahr sowas noch dazu nach unseren Wünschen zu produzieren gebührt Respekt. Und im Jahr 2027 haben wir das 2000er Sonderheft 😉

  9. Ich bin dabei. Mein Schlüpfjahr ist mit 1987 zwar mehr darauf ausgelegt die 00er Jahre zu zelebrieren, aber die 80er sind nun mal immens wichtig für die Geschichte der Videospielkultur, wie wir sie heute kennen und mit Geschichte lockt man mich eh immer hervor. Außerdem wird das Sonderheft über die 00er Jahre oder auch zu ganz anderen Themen wohl eher Realität, wenn dieses hier nicht scheitert.

  10. Vorbestellung getätigt. Ich finds super, dass Ihr jetzt mehr Stufen anbietet, da ist für jeden Geldbeutel das passende dabei – auch wenn ich persöhnlich Stufe V dochn bisschen drüber finde. Aber das muss letztendlich jeder für sich entscheiden. Hoffe es kommt genug zsm, so dass das 80er Sonderheft auch erscheinen wird. BTW: Mir gefallen -wie schon beim 90er Heft, die gewählten Farben des Covers. Richtig toll 🙂

  11. Beim Crowdfunding bin ich wieder dabei. Bin aber nicht damit zufrieden, dass es diesmal keine reine ePaper-Variante gibt. Eigentlich hatte ich nach dem letzten Sonderheft gedacht, dass ich nun bei jedem mitmache, auch wenn ein Thema mich weniger interessieren sollte. Doch so wie jetzt, bin ich mir da dann doch nicht mehr sicher.

  12. Selbstverständlich bin ich auch dabei und am liebsten hätte ich Stufe V genommen aber erstens ohne die ganzen Extras wie zusätzliche Hefte, etc. und zweitens natürlich nicht zu so einem Preis. Bei der Hälfte der Summe, für ein einzelnes Heft mit Hardcover, hätte ich zugeschlagen aber der aktuelle Preis ist mir leider zu heftig. Eigentlich stehen hier auch schon viel zu viele Spielebücher in meinem Regal, wenn ich ehrlich bin.

    • Das kann ich aus sehr ähnlichen Gründen absolut nachvollziehen. Meine Entscheidung zur Stufenauswahl ist noch nicht getroffen. Die Anhäufung von 3 Heften plus noch das ePaper findet mein Gewissen glaub ich etwas inflationär. Ich kann verstehen, dass das auf der anderen Seite natürlich die Produktionsmenge für die Druckerei erhöht und sich dadurch die Fixkosten besser verteilen – und vielleicht dazu noch eine günstigere Preisstufe erreicht werden kann. Jedoch zögert mein Bestell-Zeigefinger noch. Weder Stufe IV noch Stufe V kann sich im Moment durchsetzen. 🙂

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